Bei S-PRO engagieren wir uns aktiv dafür, die Tech- und Startup-Community in der Schweiz zusammenzubringen. Wir arbeiten täglich mit Gründerinnen, Gründern und Projektteams. Dabei erleben wir immer wieder, wie viel schneller Ideen vorankommen, wenn Menschen offen darüber sprechen, woran sie arbeiten, was sie bereits ausprobiert haben und welche nächsten Schritte sie planen.

Mit der Zeit kristallisierte sich in Gesprächen mit Kundinnen, Kunden sowie Partnerinnen und Partnern ein wiederkehrender Gedanke heraus: Es fehlt ein regelmässiger Ort für persönliche Treffen, an dem man Erfahrungen austauscht, ehrliche Einblicke teilt und auch die schwierigen Fragen stellt – nicht nur Erfolgsgeschichten. Genau daraus ist die Idee für Startup Talks entstanden.

Startup Talks ist unsere Art, diese Idee in die Praxis umzusetzen. Die Eventreihe bringt Menschen in einem Raum zusammen und verlagert den Austausch aus einzelnen Calls und Projekt-Threads in einen gemeinsamen, offenen Dialog.

Group of people enjoying conversation at a social event with warm lighting and red curtains in the background.

Wofür Startup Talks da ist

Wir haben die Reihe mit einer einfachen Beobachtung gestartet. Gründerinnen, Gründer und Menschen in ihrem Umfeld haben heute Zugang zu einer riesigen Menge an Inhalten. Was ihnen jedoch oft fehlt, sind Zeit und Raum, um ihre eigenen Erfahrungen live mit anderen zu vergleichen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.

Vielleicht bauen Sie gerade ein Early-Stage-Unternehmen auf. Sie denken über Discovery nach, testen ein Konzept, arbeiten an einem MVP oder planen eine Finanzierungsrunde. Vielleicht sind Sie Tech-Expertin oder Tech-Experte und diskutieren mit Ihrem Team über KI- oder Blockchain-Use-Cases. Oder Sie überlegen, wie weit Ihre erste Version tragen kann, bevor ein grundlegender Neuaufbau nötig wird. In all diesen Fällen gilt: Viele andere beschäftigen sich mit genau denselben Fragen – nur in anderen Büros, anderen Chats und anderen Meetings.

Die Idee hinter Startup Talks ist es, diese losen Fäden zusammenzubringen. Als S-PRO wollten wir einen regelmässigen, persönlichen Treffpunkt schaffen, an dem Gründerinnen, Gründer und ihr Ökosystem:

  • echte Geschichten über Strategie, Umsetzung und Kurswechsel hören,
  • verstehen, wie Investorinnen und Investoren auf Early-Stage-Unternehmen blicken,
  • nachvollziehen, wie Technologieentscheidungen Produkt und Wachstum beeinflussen,
  • sich untereinander und mit uns als langfristigen Technologiepartner vernetzen können.

Wir sehen Startup Talks nicht nur als Event-Reihe, sondern als Community-Initiative. Als eine Möglichkeit, vereinzelte Diskussionen in einen fortlaufenden, gemeinsamen Dialog zu führen.

Wie die Meetups ablaufen

Wenn man an einem dieser Abende den Raum betritt, fühlt es sich eher wie ein grosses Gruppengespräch an als wie eine formelle Veranstaltung. Es gibt ein zentrales Thema für den Abend, ein paar Personen auf der Bühne, die den Einstieg geben, und einen Raum voller Gäste, die nicht nur zuhören wollen, sondern ihre eigenen Erfahrungen einbringen.

Der strukturierte Teil des Abends ist bewusst kurz gehalten. Eine Keynote schafft einen gemeinsamen Ausgangspunkt – eine Geschichte, eine Reihe von Fragen oder auch eine klare Haltung. Danach geht der Abend in ein Gespräch, ein Interview oder eine Paneldiskussion über. Die Menschen auf der Bühne lesen keine Folien vor. Sie reagieren aufeinander, hinterfragen Annahmen und bringen Beispiele aus ihren eigenen Teams und Portfolios ein.

Three people conversing at a social event, one holding a glass of wine, inside a warmly lit venue.

Der beste Teil beginnt meist erst dann, wenn die Mikrofone ausgeschaltet sind. Jemand greift ein Detail aus der Diskussion auf und stellt daraus eine Frage. Eine andere Person ergänzt ihre eigene Version desselben Problems. Im Raum entstehen kleine Gruppen – an den Stehtischen, an der Bar, neben den Snacks. Menschen sprechen mit einem Drink in der Hand, tauschen Geschichten aus, vergleichen das Gehörte mit dem, woran sie selbst gerade arbeiten, und bleiben oft länger, als sie ursprünglich geplant hatten.

S-PRO ist an diesem Abend Gastgeber und Technologiepartner. Im Mittelpunkt steht jedoch der Raum selbst – die Mischung der Menschen, ihre Fragen und die sehr konkreten Probleme, die sie mitbringen.

Wer bei Startup Talks spricht

Startup Talks funktioniert nur, wenn die richtigen Menschen zum Mikrofon greifen. Wir holen keine generischen Konferenzsprecher auf die Bühne. Wir laden Menschen ein, die ihren Arbeitsalltag damit verbringen zu entscheiden, wohin Geld fliesst, was als Nächstes ausgeliefert wird und welche Risiken es wert sind, eingegangen zu werden.

An einem Abend hören Sie in der Regel mindestens drei unterschiedliche Perspektiven innerhalb desselben Gesprächs. Investorinnen und Investoren sprechen darüber, was sie tatsächlich bei Early-Stage-Unternehmen sehen: wie sie ein Pitch Deck lesen, welche Signale für sie belastbar wirken und warum eine „grossartige Idee“ manchmal trotzdem nicht investierbar ist.

Gründerinnen und Gründer berichten aus dem Inneren des Prozesses, nicht aus einer kuratierten Erfolgsstory. Sie teilen, wie sie Kapital aufgenommen haben, während sich das Produkt noch verändert hat, welche Wetten auf Märkte oder Features aufgegangen sind und an welchen Stellen sie den Kurs korrigieren mussten.

Panel discussion titled From Switzerland to the World with four speakers on stage, participating in a Q&A session.

Kapital- und Technologiepartner, darunter auch die Führungsebene von S-PRO, bringen die langfristige Perspektive ein. Sie verknüpfen Finanzierungsstrukturen mit Architekturentscheidungen und Roadmaps und zeigen, wie sich diese Entscheidungen ein Jahr später auswirken – nicht nur zum Zeitpunkt des Launches.

In den ersten drei Ausgaben kam diese Mischung von folgenden Personen:

Das Ergebnis ist ein Raum, in dem Venture-, Founder-, operative und technologische Perspektiven am selben Tisch zusammenkommen. Statt abstrakter Ratschläge hört man von echten Deals, Produktentscheidungen und Wendepunkten – Details, die man auf dem Heimweg leise mit den eigenen Plänen abgleichen kann.

Wir sind allen Gründerinnen und Gründern, Investorinnen und Investoren sowie Beraterinnen und Beratern sehr dankbar, die ihre wertvolle Zeit und ihre offenen, ehrlichen Erfahrungen auf der Bühne geteilt haben.

3 Events, 3 Perspektiven

In der ersten Runde von Startup Talks im Jahr 2025 haben wir drei Meetups in Zürich durchgeführt. Jedes davon fokussierte sich auf einen anderen Abschnitt der Reise: international wachsen, das passende Kapital finden und eine Idee in ein Produkt verwandeln, das Menschen tatsächlich nutzen wollen.

1. Global-Ready: Swiss Startup Meetup

Die Reihe eröffnete im Mai mit dem Global-Ready: Swiss Startup Meetup.

Der Abend startete mit einer einfachen Erkenntnis: Ein Unternehmen aufzubauen bedeutet nicht nur, die richtige Idee zu haben. Es geht um Umsetzung, Strategie und darum zu wissen, wann ein Kurswechsel notwendig ist. Die Diskussion drehte sich um einige direkte Fragen: Was unterscheidet Startups, die wachsen, von denen, die verschwinden? Wie bewerten Investorinnen und Investoren Early-Stage-Unternehmen? Und welche Rolle spielen Technologien wie KI, Blockchain und andere Innovationen wirklich im aktuellen Umfeld?

Im Mittelpunkt stand der Weg von Schweizer Startups – vom lokalen Markt hinaus in aufstrebende und globale Märkte. Auf der Bühne sprachen Gründerinnen, Gründer sowie Investorinnen und Investoren über internationales Wachstum, darüber, wie sich „Global Readiness“ in einem Pitch zeigt, und wie Technologie kontinuierlich verschiebt, was überhaupt möglich ist.

Den Auftakt machte eine Keynote eines Partners von Next Billion Capital. Er sprach über ihre Mission, in Unternehmen zu investieren, die inklusives und nachhaltiges Wachstum in aufstrebenden Märkten fördern, und darüber, wie sich lokale Teams für eine globale Expansion positionieren können. Anschliessend brachte ein gemeinsames Gespräch zwischen Gründerinnen, Gründern und Investorinnen und Investoren beide Seiten an einen Tisch: echte Geschichten über Wachstum, den Eintritt in neue Märkte, das Lesen von Investorenerwartungen sowie den Einsatz von KI und anderen neuen Technologien in Strategie und operativem Alltag.

Der Abend endete mit offenem Networking bei Drinks und Snacks – ausreichend Zeit, um Gespräche zu vertiefen und an das anzuknüpfen, was man gerade gehört hatte.

People networking at a stylish modern bar with red curtains and hanging lights.

2. Cracking the Fundraising Code: Smarte Strategien für den Startup-Erfolg

Das zweite Event im Juli entwickelte sich ganz natürlich aus dem ersten heraus. Nach dem Meetup im Mai tauchten in vielen Folgen Gesprächen immer wieder dasselbe Thema auf: Finanzierung.

Die nächste Ausgabe ging genau darauf ein. Die Idee war klar: Kapital zu beschaffen bedeutet nicht nur, ein sauberes Pitch Deck zu haben. Es geht darum, einen Weg zu wählen, der zum eigenen Unternehmen passt, die Investorenseite am Tisch zu verstehen und manchmal auch gängige Muster bewusst zu durchbrechen.

Das Juli-Meetup konzentrierte sich auf echte Geschichten rund um Fundraising-Strategien, die aktuell eingesetzt werden: hybride Kapitalmodelle, Tokenisierung, Red Flags aus Investorensicht sowie Learnings auf beiden Seiten. Das Thema war sowohl relevant für Gründerinnen und Gründer, die ihre erste Finanzierungsrunde planen, als auch für jene, die nach einem klügeren Zugang zu Kapital suchen.

People engaging in a group discussion during a business workshop in a modern office setting.

Was diesen Abend besonders gemacht hat, war das Format. Neben einer Keynote und einem Interview auf der Bühne haben wir Speed Networking eingeführt. Statt eines klassischen Panels sassen die Gäste an kleinen Tischen, jeweils moderiert von einem „Table Captain“ – einer Gründerin, einem Gründer oder einer Investorin bzw. einem Investor, der entweder jede Woche dutzende Pitch Decks sieht oder selbst regelmässig pitcht.

Mit nur etwa 5–6 Gästen pro Tisch blieben die Gespräche fokussiert und ehrlich. Die Teilnehmenden konnten ihre eigenen Finanzierungsrunden einbringen, direkte Fragen stellen, unterschiedliche Ansätze zu Struktur und Verhandlungen vergleichen und hören, was tatsächlich passiert, wenn Investorinnen und Investoren Feedback geben. Da die Plätze begrenzt waren und sich alle im Voraus registriert hatten, blieb die Runde überschaubar und thematisch relevant – mit Menschen, die Finanzierungsentscheidungen auch im echten Leben treffen.

People in a modern office setting engaged in group discussions, large digital clock displaying 7:26 in the background.

3. Bridging the MVP Gap: Von der Idee bis zum Launch

Das dritte Event im September verlagerte den Fokus auf das Produkt und auf die Luecke zwischen einer ersten Idee und etwas Greifbarem am Markt.

Diese Ausgabe von Startup Talks war darauf ausgelegt zu zeigen, was sich genau in dieser Lücke abspielt. Auf der Bühne berichteten Gründerinnen und Gründer, wie sie mutige Ideen aufgegriffen, in MVPs übersetzt und anschliessend zu funktionierenden Unternehmen weiterentwickelt haben. Das Format verband offene Präsentationen, Live-Interviews und Erfahrungsberichte direkt aus dem Alltag des Entwickelns und Launches.

Two people conducting an interview on stage with an audience, large screen displays text in the background.

Die Speaker gingen Schritt für Schritt durch, wie sie ihre ersten Versionen aufgebaut, frühe Anwenderinnen und Anwender gefunden, ihre Produkte weiterentwickelt und Entscheidungen unter realen Einschränkungen getroffen haben. Es ging nicht um eine perfekte „Before-and-After“-Folie. Es ging um die unordentliche Zwischenphase, die viele Menschen im Raum nur zu gut wiedererkannten.

Der Abend endete mit unserem Speed-Networking-Format – kurzen, dynamischen Runden in kleinen Gruppen, das bereits bei der zweiten Ausgabe von Startup Talks sehr gut ankam. Die Gäste wechselten zwischen Gründerinnen und Gründern, Produkt-Expertinnen und -experten sowie Tech-Spezialistinnen und -Spezialisten, stellten präzise Fragen, testeten Ideen und gingen mit neuen Kontakten sowie konkreten nächsten Schritten nach Hause. Dieses Format war eindeutig ein Highlight für die Teilnehmenden und ermöglichte es ihnen, auf natürliche Weise Verbindungen aufzubauen und potenzielle Kooperationen auszuloten.

Networking event at S-PRO Startup Talks, discussing MVP development from idea to launch.

Was Startup Talks 2026 erwartet

Mit drei Veranstaltungen hinter uns hat sich Startup Talks von einer Idee zu einem festen Rhythmus für die Community entwickelt. Wir haben gesehen, wie wertvoll es ist, wenn Menschen, die Produkte entwickeln, finanzieren und begleiten, offen teilen, was in ihrer Arbeit wirklich passiert.

Zukünftige Meetups folgen demselben Prinzip: keinem festen Skript. Die Themen entstehen aus der laufenden Arbeit mit Teams und aus den Fragen, die immer wieder auftauchen – genau die Fragen, die sich gemeinsam oft besser lösen lassen als allein.

Neue Termine und Themen kündigen wir über die Startup Talks Series 2026 sowie über LinkedIn-Events an, damit Sie schnell erkennen können, was zu Ihrer aktuellen Phase passt. Wenn Sie bereits an einem der Abende teilgenommen haben, sind Sie Teil dieser Geschichte. Falls nicht, ist diese Seite Ihr Ausgangspunkt. Wenn Startup Talks das nächste Mal in Ihrem Kalender erscheint, freuen wir uns, Sie im Raum zu sehen – mit Ihren Fragen, Ihrer Erfahrung und Ihrer nächsten Idee.

Abonnieren
Holen Sie sich technische Einblicke und Branchennews

    Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzrichtlinie zu.
    This site is protected by reCAPTCHA and Google. Privacy Policy and Terms of Service apply.
    Vielen Dank!
    Machen Sie sich bereit! Sie erhalten handverlesene Inhalte direkt in Ihren Posteingang.