Wenn Sie eine neue Digital-Banking-App, ein Beraterportal, eine Onboarding-Strecke oder einen KI-Agenten an Avaloq anbinden, entscheidet sich der Erfolg fast immer an der Schnittstelle. Die Frontend-Technologie ist selten das Problem. Eine Avaloq-Integration verbindet die Avaloq Core Platform (ACP) mit Umsystemen, damit Kunden-, Konto-, Positions- und Transaktionsdaten zuverlässig, nachvollziehbar und möglichst zeitnah fliessen. In diesem Leitfaden gehen wir die verfügbaren Integrationswege durch, vergleichen Eigenentwicklung und vorintegrierte Adapter und zeigen ein Vorgehen, das in einem FINMA-regulierten Umfeld trägt. Ausserdem erklären wir, wie Sie KI-Anwendungen auf Avaloq-Daten aufsetzen, ohne den Kern zu gefährden.

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Kurz gesagt

  • Für neue Anbindungen an die Avaloq Core Platform sind API-basierte Wege (Community APIs, OpenWealth) heute die erste Wahl. Tägliche Batch-Dateien bleiben für Massendaten und Reporting sinnvoll.
  • Avaloq hat den OpenWealth-API-Standard erstmals bei einem Kunden implementiert. Der Standard könnte ein anerkanntes Schema unter der geplanten EU-Verordnung FiDA werden.
  • Ob Sie selbst bauen oder einen zertifizierten Adapter nutzen, sollte vor allem von Time-to-Market, Betriebsrisiko und Ihrem Upgrade-Pfad abhängen.
  • FINMA-Vorgaben, DORA (für EU-Tätigkeiten), das nDSG und bei KI-Komponenten der EU AI Act gehören von Anfang an in die Architektur und nicht in die Abnahme.
  • KI-Agenten lesen Avaloq-Daten am besten über kontrollierte APIs, mit Audit-Trail und Human-in-the-Loop, und schreiben nie unkontrolliert in den Kern.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  1. Was eine Avaloq-Integration umfasst
  2. Die Integrationswege im Vergleich
  3. OpenWealth und FiDA
  4. Eigenentwicklung oder vorintegrierter Adapter
  5. Vorgehen in sechs Schritten
  6. Regulatorische Anforderungen
  7. KI-Agenten auf Avaloq-Daten
  8. Typische Stolpersteine
  9. Unsere Sicht
  10. Häufige Fragen
  11. Wie S-PRO unterstützt

Was eine Avaloq-Integration umfasst

Avaloq ist in vielen Schweizer Privat- und Universalbanken das führende Kernbankensystem. Das zeigt sich auch in grossen Migrationen: So hat zum Beispiel der Schweizer Ableger der Deutschen Bank seine Kernbankenplattform auf die Avaloq Banking Suite migriert. Wer Avaloq einsetzt, betreibt aber selten nur Avaloq. Rund um den Kern sitzen typischerweise:

  • Kundenkanäle: E-Banking, Mobile App, Kundenportal für Vermögensverwaltungsmandate
  • Beratung und CRM: Beraterarbeitsplatz, Portfolio-Management-Tools, Contact Center
  • Compliance: KYC- und Onboarding-Strecken, AML-Monitoring, Sanktions- und Adverse-Media-Screening
  • Daten und Reporting: Data Warehouse, regulatorisches Reporting, Management-Informationssysteme
  • Externe Partner: unabhängige Vermögensverwalter, Fintechs, Aggregatoren, Depotbanken

Eine Avaloq-Integration ist deshalb kein einzelnes Projekt, sondern eine Integrationsarchitektur. Sie regelt, welches System für welche Daten führend ist, auf welchem Weg Daten gelesen und geschrieben werden, wie Fehler behandelt werden und wer Änderungen freigibt. Wenn Sie sich vor allem für den grösseren Rahmen interessieren, finden Sie in unserem Beitrag zur Kernbankensystem-Integration und ihren Compliance-Strategien eine Einordnung über Avaloq hinaus.

Die Integrationswege im Vergleich

In der Praxis begegnen uns vier Muster. Sie schliessen sich nicht aus, die meisten Banken kombinieren sie.

Integrationsweg Typischer Einsatz Stärken Grenzen
Batch- und Dateischnittstellen Nächtliche Datenlieferungen, Reporting, Data Warehouse Bewährt, gut für grosse Volumen Daten sind bis zu einem Tag alt, Fehler fallen spät auf, manuelle Nacharbeit
Community APIs (CAPI) Lese- und Schreibzugriff auf ACP-Daten für eigene Anwendungen Standardisierte, sofort nutzbare Endpunkte Erfordert Avaloq-Know-how, Abdeckung je nach Anwendungsfall prüfen
OpenWealth-API-Standard Anbindung von Vermögensverwaltern, Fintechs und Drittanbietern Branchenstandard, nahezu Echtzeit, FiDA-orientiert Fokus auf Wealth-Daten wie Positionen und Transaktionen
Projektspezifische Adapter Sonderlogik, Altsysteme, nicht abgedeckte Prozesse Maximale Flexibilität Höherer Aufwand für Wartung, Tests und Upgrades

Community APIs als Standardzugang

Mit den Community APIs stellt Avaloq sofort einsatzbereite Endpunkte für den Lese- und Schreibzugriff auf ACP-Daten bereit. Die Avaloq Community API ist über das Avaloq Developer Portal dokumentiert. Einzelne Fachbereiche wie die Kontoverwaltung über die Avaloq Accounts API sind als OpenAPI-Spezifikation beschrieben. Für Ihr Engineering-Team heisst das: Schnittstellenverträge lassen sich früh prüfen, Mock-Server aufsetzen und Tests automatisieren, bevor die erste Zeile Integrationslogik produktiv geht.

Beachten Sie den Kompetenzbedarf. Laut Avaloq setzen die Schulungen zu den Community APIs eine ACCP-Zertifizierung oder gleichwertige Kenntnisse voraus und umfassen zwei bis vier Stunden Selbststudium. Die Schulung selbst ist schnell erledigt. Das Verständnis des Avaloq-Datenmodells dahinter braucht deutlich mehr Zeit.

Community APIs als Standardzugang — overview diagram

Batch bleibt, aber mit klarer Rolle

Batch-Schnittstellen sind nicht veraltet, nur weil es APIs gibt. Für Bewertungsläufe, regulatorische Meldungen oder die Befüllung eines Data Warehouse sind Dateilieferungen oft effizienter. Problematisch wird es, wenn kundennahe Prozesse auf Daten vom Vortag basieren: Ein Kunde sieht im Portal einen veralteten Saldo, eine Onboarding-Strecke wartet bis zum nächsten Morgen auf die Kontoeröffnung. Genau diese Fälle sollten Sie auf API-basierte Wege umstellen.

Batch und APIs nach Einsatzbereich verglichen

OpenWealth und FiDA

OpenWealth ist ein offener API-Standard für die Wealth-Management-Branche, der in der Schweiz entstanden ist. Im Juni 2024 hat Avaloq gemeinsam mit einem Implementierungspartner erstmals den OpenWealth-API-Standard im Kontext der Avaloq Core Platform bei einem Kunden eingeführt. Der Standard ermöglicht die nahezu echtzeitnahe Übertragung von Anlagepositionen und Transaktionsdaten zwischen Banken und Drittparteien.

Für Entscheider ist vor allem der regulatorische Blick wichtig. Avaloq positioniert OpenWealth als Vorbereitung auf die geplante EU-Verordnung über den Zugang zu Finanzdaten (Financial Data Access, FiDA). OpenWealth könnte dort ein anerkanntes Datenaustausch-Schema werden. Schweizer Institute sind nicht direkt an EU-Recht gebunden. Wer aber Kunden in der EU betreut, EU-Tochtergesellschaften führt oder mit EU-Fintechs zusammenarbeitet, ist gut beraten, den Standard bei neuen Schnittstellen mitzudenken.

Konkret bedeutet das für Ihre Roadmap:

  • Neue Drittanbieter-Anbindungen zuerst gegen OpenWealth prüfen, bevor Sie proprietäre Formate vereinbaren.
  • Bestehende Dateischnittstellen zu externen Vermögensverwaltern nach Volumen und Kundennutzen priorisieren und schrittweise ablösen.
  • Einwilligungs- und Berechtigungsmodell frühzeitig festlegen, denn Datenfreigaben an Dritte brauchen eine saubere Grundlage nach nDSG.

Eigenentwicklung oder vorintegrierter Adapter

Die häufigste strategische Frage lautet: Bauen wir die Anbindung selbst, oder nutzen wir einen bereits zertifizierten Adapter aus dem Avaloq-Ökosystem? Avaloq-nahe Quellen empfehlen, bei dieser Wahl die Time-to-Market zu priorisieren. Eine Vorintegration durch bewährte Partner verkürze die Zeit bis zur Produktivsetzung und senke das operationelle Risiko im Vergleich zu individuellen Projektadaptern.

Wir sehen das differenziert. Ein Adapter lohnt sich, wenn der Anwendungsfall standardisiert ist, etwa eine bekannte Contact-Center-Lösung oder eine verbreitete Beratungsanwendung. Eine Eigenentwicklung lohnt sich, wenn der Prozess Ihr Differenzierungsmerkmal ist.

Kriterium Vorintegrierter Adapter Eigenentwicklung auf CAPI oder OpenWealth
Time-to-Market Meist kürzer Abhängig von Team und Scope
Differenzierung Gering, gleiche Lösung wie andere Banken Hoch, eigene Prozesse und Kundenerlebnis
Abhängigkeit Vom Adapter-Anbieter und seinem Release-Zyklus Von eigener Architektur und Dokumentation
Upgrade-Risiko Liegt teilweise beim Anbieter Liegt bei Ihnen, mit automatisierten Tests beherrschbar
Datenhoheit Vertraglich zu klären Vollständig in Ihrer Architektur

Unsere Faustregel lautet: Standardisieren Sie, was Hygiene ist, und bauen Sie, was Ihre Kunden spüren. Ein Onboarding-Erlebnis, ein Beraterportal oder eine Neobank-App, die auf Avaloq aufsetzt, sind fast immer Kandidaten für eine eigene Fintech-Softwareentwicklung über standardisierte APIs.

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Vorgehen in sechs Schritten

So strukturieren wir Avaloq-Integrationsprojekte. Die Schritte passen zu unserem allgemeinen Ansatz für Projekte in regulierten Finanzinstituten.

  1. Ziel und Datenhoheit klären. Welcher Geschäftsprozess soll schneller, sicherer oder günstiger werden? Welches System ist für welche Daten führend: Avaloq, CRM oder ein neues Frontend? Ohne diese Klärung entstehen doppelte Datenhaltung und widersprüchliche Salden.
  2. Bestandsaufnahme der Schnittstellen. Erfassen Sie alle bestehenden Datei-, Messaging- und API-Verbindungen mit Frequenz, Volumen, Fehlerquote und Verantwortlichen. Häufig zeigt sich hier, dass einzelne nächtliche Batches mehr manuelle Nacharbeit verursachen, als jemandem bewusst war.
  3. Integrationsweg pro Anwendungsfall wählen. Batch für Massendaten, Community APIs für eigene Anwendungen, OpenWealth für Drittparteien, Adapter für Standardfunktionen. Dokumentieren Sie die Entscheidung mit Begründung, das hilft bei Audits.
  4. Integrationsschicht bauen. Wir empfehlen eine eigene Schicht zwischen Avaloq und den Umsystemen, zum Beispiel ein API-Gateway mit Orchestrierung, Mapping und Caching. So bleiben Frontends von Avaloq-Releases entkoppelt, und Sie können Lastspitzen abfedern. Mehr zu Architekturmustern finden Sie bei unserer Datenintegrations-Software für Finanzinstitute.
  5. Testen wie im Betrieb. Vertragstests gegen die OpenAPI-Spezifikationen, End-to-End-Tests auf einer realistischen Testumgebung, Last- und Fehlertests. Planen Sie Regressionstests fest für jedes Avaloq-Upgrade ein.
  6. Betrieb und Monitoring. Logging, Alerting, Nachvollziehbarkeit jeder schreibenden Transaktion, klare Eskalationswege. Eine Integration ist erst fertig, wenn der Betrieb sie ohne das Projektteam beherrscht.

Regulatorische Anforderungen

Bei Avaloq-Integrationen geht es um Kundendaten und Transaktionen, also um den Kern dessen, was Aufsicht und Revision prüfen. Vier Rahmenwerke sollten Sie von Beginn an berücksichtigen. Die konkrete Auslegung für Ihr Institut gehört in die Hände Ihrer Compliance-Abteilung und, bei Auslagerungen, Ihrer Rechtsberatung.

  • FINMA: Für Schweizer Banken stehen die Anforderungen an Auslagerungen, an operationelle Risiken und an die Informationssicherheit im Vordergrund. Wenn Teile der Integrationsschicht oder des Betriebs bei Dritten liegen, müssen Verantwortung, Kontrolle und Prüfrechte vertraglich geregelt sein.
  • DORA: Für Institute mit Tätigkeit in der EU regelt der Digital Operational Resilience Act die digitale Betriebsstabilität, einschliesslich IKT-Risikomanagement und Drittanbieter-Risiken. Neue Schnittstellen zu Avaloq gehören in das IKT-Register und in die Resilienztests.
  • nDSG: Das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz verlangt unter anderem Transparenz über Datenflüsse und angemessene Sicherheit. Gerade bei OpenWealth-Anbindungen an Dritte müssen Datenfreigaben sauber dokumentiert sein.
  • EU AI Act: Sobald KI-Komponenten auf Avaloq-Daten zugreifen, etwa für Kreditentscheidungen, KYC-Bewertungen oder Kundenkommunikation, kommt die Frage nach der Risikoklasse des KI-Systems und den entsprechenden Pflichten zu Dokumentation, Transparenz und menschlicher Aufsicht hinzu.

In der Praxis lassen sich die meisten Anforderungen über dieselben Bausteine erfüllen: ein lückenloser Audit-Trail, rollenbasierte Berechtigungen nach dem Prinzip der minimalen Rechte, Datenhaltung in der Schweiz, wo erforderlich, und eine aktuelle Architekturdokumentation.

KI-Agenten auf Avaloq-Daten

Viele Banken möchten KI nicht neben, sondern auf ihren Kernbankdaten einsetzen. Typische Anwendungsfälle sind:

  • RM-Copilot: Ein Kundenberater erhält vor dem Termin eine Zusammenfassung von Portfolio, letzten Transaktionen, offenen Aufgaben und relevanten Dokumenten, gelesen aus Avaloq und CRM.
  • KYC und Onboarding: Ein Agent prüft eingereichte Dokumente, gleicht sie mit den Stammdaten ab und bereitet die Kontoeröffnung vor. Die Freigabe erfolgt durch einen Menschen.
  • Adverse-Media- und Sanktionsscreening: KI beschleunigt die Triage von Treffern, ohne das bestehende AML-System zu ersetzen.
  • Dokumentenverarbeitung: Verträge, Formulare und Korrespondenz werden extrahiert, klassifiziert und strukturiert an die richtigen Avaloq-Objekte angehängt.

Der entscheidende Architekturgrundsatz lautet: Der Agent spricht nie direkt mit dem Kern. Er nutzt dieselbe kontrollierte Integrationsschicht wie Ihre anderen Anwendungen, mit eigenen, eng begrenzten Berechtigungen. Lesende Zugriffe sind der Startpunkt. Schreibende Aktionen, etwa das Anlegen eines Kundendossiers, laufen über einen Freigabeschritt mit Human-in-the-Loop und werden vollständig protokolliert. So bleibt jede Empfehlung des Agenten für Revision und Aufsicht nachvollziehbar.

Wie Sie einen solchen Agenten Schritt für Schritt aufbauen, beschreiben wir in unserem Leitfaden zum Erstellen von KI-Agenten für Banken.

Typische Stolpersteine

Aus Integrationsprojekten in Banken kennen wir wiederkehrende Muster, die Zeit und Budget kosten:

  • Unterschätztes Datenmodell. Das Avaloq-Datenmodell ist mächtig und stark parametrisiert. Wer es wie eine einfache Datenbank behandelt, baut Mappings, die beim nächsten Parameterwechsel brechen.
  • Fehlende Entkopplung. Frontends, die direkt gegen Kernschnittstellen programmiert sind, machen jedes Avaloq-Upgrade zum Grossprojekt.
  • Testumgebungen ohne realistische Daten. Ohne anonymisierte, aber realistische Testdaten bleiben Sonderfälle wie Mehrfachkunden, Vollmachten oder Sperren unentdeckt.
  • Unklare Verantwortung. Zwischen Avaloq-Team, Fachbereich, externem Dienstleister und Betrieb muss feststehen, wer Schnittstellen ändert, freigibt und überwacht.
  • Compliance zu spät. Wenn Datenschutz, Auslagerung und bei KI der EU AI Act erst vor dem Go-live geprüft werden, folgen Nacharbeiten, die sich mit einem frühen Architektur-Review vermeiden lassen.

Unsere Sicht: Integration ist eine Produktentscheidung

Wir erleben oft, dass eine Avaloq-Integration als rein technisches Thema in die IT delegiert wird. Dabei ist sie eine Produktentscheidung. Wie schnell Ihre Kunden einen aktuellen Saldo sehen, wie lange ein Onboarding dauert und wie gut ein Kundenberater vorbereitet ist, entscheidet sich in der Integrationsschicht.

Unser Rat an CIOs und CTOs lautet daher, den Avaloq-Kern stabil zu halten und die Innovation in eine saubere, gut dokumentierte Schicht darüber zu verlagern. Standardisierte Wege wie Community APIs und OpenWealth sind dafür die richtige Basis. Diese Schicht ist auch der Ort, an dem KI-Agenten sicher andocken: mit Audit-Trail, Human-in-the-Loop und einer Dokumentation, die FINMA, DORA und dem EU AI Act standhält. Wir bauen lieber eine schlanke, belastbare Integration, die mit jedem Upgrade mitwächst, als eine schnelle Lösung, die beim ersten Release-Wechsel zur Altlast wird.

— Igor Izraylevych

Häufige Fragen

Was ist Avaloq?

Avaloq ist ein Schweizer Anbieter von Kernbanken- und Wealth-Management-Software. Das Herzstück ist die Avaloq Core Platform (ACP), auf der Banken Konten, Kunden, Positionen und Transaktionen führen. Avaloq wird vor allem von Privatbanken, Vermögensverwaltern und Universalbanken genutzt.

Welche Schnittstellen bietet Avaloq für die Integration?

Neben klassischen Batch- und Dateischnittstellen stehen die Community APIs (CAPI) für Lese- und Schreibzugriffe auf ACP-Daten zur Verfügung. Diese sind über das Avaloq Developer Portal dokumentiert. Für den Datenaustausch mit Drittparteien unterstützt Avaloq den OpenWealth-API-Standard. Für Standardfunktionen gibt es zudem vorintegrierte Lösungen aus dem Avaloq-Ökosystem.

Brauchen wir für die Community APIs spezielles Know-how?

Ja. Avaloq setzt für die CAPI-Schulungen eine ACCP-Zertifizierung oder gleichwertige Kenntnisse voraus. Ebenso wichtig ist praktische Erfahrung mit dem Datenmodell und den Testumgebungen Ihrer Bank. Ein gemischtes Team aus internen Avaloq-Spezialisten und externen Integrationsentwicklern hat sich bewährt.

Ist OpenWealth für Schweizer Banken Pflicht?

Nein, OpenWealth ist ein freiwilliger Branchenstandard. Er gewinnt jedoch an Bedeutung, weil er ein anerkanntes Schema unter der geplanten EU-Verordnung FiDA werden könnte. Für Institute mit EU-Bezug oder vielen externen Vermögensverwaltern ist er deshalb eine zukunftssichere Wahl.

Können KI-Agenten direkt auf Avaloq zugreifen?

Technisch ist ein API-Zugriff möglich. Wir empfehlen ihn aber nur über eine kontrollierte Integrationsschicht mit eng begrenzten Rechten. Schreibende Aktionen sollten immer über eine menschliche Freigabe laufen und protokolliert werden, damit die Anforderungen von FINMA und EU AI Act nachvollziehbar erfüllt sind.

Wie S-PRO Banken bei der Avaloq-Integration unterstützt

S-PRO ist ein Softwareentwicklungsunternehmen mit Hauptsitz in Zürich (Löwenstrasse 45, 8001 Zürich) und R&D-Zentren in Zürich und Łódź. Seit 2014 arbeiten wir mit Banken, Privatbanken, Vermögensverwaltern, Asset Managern und Fintechs. Heute umfasst unser Team 250+ Engineers, und wir sind nach ISO 27001 und ISO 27701 zertifiziert.

Bei Avaloq-Integrationen unterstützen wir Sie mit:

Sie planen eine Avaloq-Anbindung oder möchten KI sicher auf Ihre Kernbankdaten bringen? Gerne gehen wir Ihre Ausgangslage gemeinsam durch und skizzieren den passenden Integrationsweg.

Quellen

S-PRO
Fragen zur Avaloq-Integration klären
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